Kaminbrände

13. November 2020

Mit dem Kälteeinbruch startet die Heizsaison und damit verbunden kommt es gelegentlich zu Einsätzen der Feu­erwehr. Denn bei Holzfeuerungen kann bei unsachgemäßer Anwendung rasch ein Kaminbrand entstehen.

Doch wie können diese Kaminbrände entstehen?

Durch den unvollständigen Verbrennungsprozess entstehen Russablagerungen im Kamin. Diese Ablagerungen können sich bei einem erneuten Temperaturanstieg im Kamin entzünden.

Aber wie kann dies verhindert werden?

Hierfür sollten Sie ausschliesslich getrocknetes Holz als Brennmaterial verwenden. Die Restfeuchtig­keit im Holz sollte unter 18% liegen. Es dürfen keine anderen Brennmaterialien wie z.B. Keh­richt, Abfälle, Möbel, etc. verwendet werden. Im Weiteren ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Sie die Feuerungsanlagen regelmässig reinigen lassen.

Warum ist ein Kaminbrand sehr gefährlich?

Bricht ein Kaminbrand aus, bestehen ernstzunehmende Gefahren, da sich in unmittelbarer Nähe des Kamins eine hohe Temperatur entwickeln kann. Auch Ihr Kamin kann Schaden nehmen. So kommt es unter Umständen zu Rissbildung.

Kaminbrand: Was tun?

Unter keinen Umständen dürfen Sie Wasser einsetzen, um einen Kaminbrand zu löschen. Beim Auftreffen des eingesetzten Lösch­wassers im Innern des Kamins entsteht eine sehr rasche Temperaturdifferenz. Diese rasche Abkühlung der Temperatur kann zum Zerfall führen.

Rufen Sie stattdessen die Feuerwehr und den zuständigen Kaminfeger an, sobald Sie einen Kamin­brand erkennen.

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.gvtg.ch/fsa-prvention/kaminfegerwesen/index.html